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Stichwort: Psychologie

Einfluss der Wiedergabetreue von Sprache und Bewegung virtueller Agenten auf ihre soziale Präsenz – Kolloquium

2015-01-23, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Einfluss der Wiedergabetreue von Sprache und Bewegung virtueller Agenten auf ihre soziale Präsenz – Kolloquium

Virtuelle Agenten sind Softwarekonstrukte, die in virtuellen Umgebungen menschliche oder menschenähnliche Rollen annehmen, selbst jedoch von Software statt von realen Menschen gesteuert werden. Sie haben Anwendungsgebiete wie Informationspräsentation, Handlungsvorschau oder Simulation sozialer Interaktionen. Nimmt eine reale Person sie als hinreichend menschlich wahr, lösen sie möglicherweise soziale Phänomene wie Empathie, Wettkampf oder Konversation aus, sogar wenn die reale Person bewusst weiß, dass der Agent rein virtuell ist.

Meine Masterarbeit untersucht den Einfluss von technischer Wiedergabetreue ("fidelity") bezogen auf ihre Sprache und Bewegung. Beiden Variablen wurden verschiedene Implementationen von variierender technischer Raffinität zugewiesen, von Text-to-Speech-Ausgaben bis zu vollständigen Audio-Aufnahmen, und von einem komplett starren ruhenden Körper zu eine qualitativ hochwertigen Ruhebewegungs-Animation basierend auf Motion-Capturing-Daten. Die verschiedenen Kombinationen wurden in einem Experiment mit einem Head-Mounted Display und einer Virtual-Reality-Umgebung getestet, um ihren Einfluss auf die wahrgenommene soziale Präsenz zu messen. In diesem Vortrag habe ich das Experiment beschrieben und die Ergebnisse zusammengefasst.

Playful Design

2012-07-27 17:26:51

Last week I was talking to the current professor for HCI at the University of Hamburg in his office, and among the current set of books that he was asked to assess for inclusion in our department's library, something caught my eye. I recognized the cover design of John Ferrara's Playful Design, published very recently by Rosenfeld Media. That was pretty exciting for me, since I had been looking forward to that book for a while, to the extent that I recommended it in a recent talk about gamification, just on the basis of the introductory article at UX Magazine. This occassion presented me with a chance to actually read the whole thing, so here's what came of that.

Gamification – Stand der Dinge

2012-07-02, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Gamification – Stand der Dinge

Dieser Gastvortrag wurde im Rahmen der Vorlesung "Interaktionsdesign" gehalten, die von Prof. Dr. Kindsmüller veranstaltet wurde.

In 15 Minuten habe ich einen Überblick über Konzept und Grenzen der Gamification gegeben. Nach einer allgemeinen Begriffsklärung habe ich das Prinzip an einem Beispiel veranschaulicht und mit Hilfe des Gartner Hype Cycle die Probleme erörtert, die der Gamification derzeit vorgeworfen werden. Abschließend habe ich einen kurzen Ausblick in den Bereich des Game Design gewagt.

Musik: McFarland Beats - Slipped, used under CC-BY

Erwerbslosigkeit aus arbeitspsychologischer Sicht

2012-06-12, Fachbereich Psychologie, Universität Hamburg

Erwerbslosigkeit aus arbeitspsychologischer Sicht

Dieser Vortrag wurde im Rahmen des Begleitseminars zum Modul Arbeits- und Organisationspsychologie von einem dreiköpfigen Team gehalten.

Nach einer kurzen Klärung der wichtigsten Begriffe gaben wir eine Übersicht über die arbeitmarktspolitischen Maßnahmen auf Bundesebene in den letzten Jahren, mit einem Schwerpunkt auf den Hartz-Gesetzen. Als Intermezzo zeigten wir einen Ausschnitt aus dem Kabarett-Programm von Volker Pispers zum Thema Hartz IV. Anschließend stellten wir eine Studie vor, die sich mit dem subjektiven Wohlempfinden von Arbeitslosen im Zusammenhang mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen befasste. Abschließend gab es eine Diskussion im Plenum.

Komplexität und Benutzbarkeit 2012

2012-05-10, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Komplexität und Benutzbarkeit 2012

Es gab eine Zeit, in der Software noch nicht viel konnte und schnell zu überblicken war. Was ist heute anders und was ist gleich geblieben? Software soll mehr leisten und zugleich einfacher zu benutzen sein – ist das ein unauflösbarer Widerspruch? Gibt es eine "neue Einfachheit", oder führt der Weg in den Komplexitäts-Dschungel?

Von der UNIX-Philosophie über die Heimcomputer-Revolution und das Web 2.0 bis hin zu aktuellen Smartphone-Apps wurde die zeitliche Entwicklung der Schnittstellenkomplexität von Software betrachtet. Insbesondere wurde der Begriff der "Einfachheit" kritisch hinterfragt. Auf Basis dieser Beobachtungen und unter Bezugnahme auf theoretisches Wissen aus Interaktions- sowie auch Game Design wurden aktuelle Beispiele und Modelle dargestellt, die den konstruktiven Umgang mit funktionaler Komplexität ermöglichen sollen.

Dieser Vortrag wurde im Rahmen des MCI-Oberseminars gehalten.

Frühkindlicher Spracherwerb

2011-12-13, Fachbereich Psychologie, Universität Hamburg

Frühkindlicher Spracherwerb

Dieser Vortrag wurde im Begleitseminar der Veranstaltung Entwicklungspsychologie von Philipp Schlesinger und mir gehalten.

Wir hatten einen Lehrbuchtext und ein Paper als inhaltliche Grundlage, die wir zusammenfassen und präsentieren sollten. Wir entschieden uns dafür, den Lehrbuchtext um eine thematische Einführung in die Linguistik zu ergänzen, um das Verständnis zu erleichtern. Außerdem gab es ein Quiz und eine Diskussion zum Abschluss.

Gamification

2011-06-29, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Gamification

Dieser Vortrag wurde als der erste von drei kurzen ergänzenden Vorträgen in der Vorlesung Interaktionsdesign gehalten.

Ich habe einen Einblick und Denkanstoß in das Thema "Gamification" gegeben und erläutert, wieso man auf die Idee kommt, spielerische Elemente in Anwendungssoftware einzubringen. Die Diskussion mit den Teilnehmern über mögliche Einsatzzwecke und weitere Beispiele rundete das Ganze ab.

Operante Konditionierung

2011-06-08, Fachbereich Psychologie, Universität Hamburg

Operante Konditionierung

Dieser Vortrag wurde von Annika Kolaska, Martin Selke und mir im Seminar zum Modul Allgemeine Psychologie 2 gehalten. Er orientiert sich an den Kapiteln 6 und 7 aus James E. Mazur: Lernen und Verhalten. Mein Anteil war das letzte Drittel zu den zwei Studien.

Im ersten Teil hat Annika die Grundlagen der operanten Konditionierung und einige relevante Experimente beschrieben. Im zweiten Teil wurden diese Kenntnisse von Martin weiter vertieft und abgerundet. Ich habe dann zwei Studien vorgestellt, in denen operante Konditionierung auf unterschiedliche Weisen eingesetzt wurde.

Spezifische Wahrnehmungsleistungen: Bewegung, Raum, Größe und Tiefe

2010-11-22, Fachbereich Psychologie, Universität Hamburg

Spezifische Wahrnehmungsleistungen: Bewegung, Raum, Größe und Tiefe

Dieser Vortrag wurde im Begleitseminar zum Modul Allgemeine Psychologie 1 gehalten. Neben mir waren noch zwei Kommilitoninnen beteiligt. Mein Anteil des Vortrags war der mittlere zum Thema Tiefenwahrnehmung.

Nach dem thematischen Abschnitt zur Bewegungswahnehmung, an dem ich nicht weiter beteiligt war, habe ich Tiefenwahrnehmung in ihren Grundzügen erklärt und nacheinander mehrere Arten von Tiefenreizen vorgestellt: okulomotorische (das Spüren der eigenen Augenmuskulatur), monokulare (mit einem Auge wahrnehmbare Reize wie Verdeckung, relative Größe) und binokulare (Tiefenwahrnehmung auf Basis von Querdisparität der Abbilder auf den Retinas). Mit einem kurzen Blick auf die neuronale Verarbeitung von Tiefenreizen habe ich meinen Teil des Vortrags beendet und mit dem Ames-Raum als Beispiel für Täuschungen der Tiefenwahrnehmung zum letzten Drittel übergeleitet, welches sich mit Größenwahrnehmung befasste.

Spielerei mit Streifenbildern

2010-10-10 15:57:43

Heute gibt's mal wieder etwas völlig anderes. Ich möchte euch eine Idee zeigen, mit der ich vor einiger Zeit mal herumexperimentiert habe, die mit der Wahrnehmung von teilweise verdeckten Bildern zu tun hat. Die Idee stammt aus einem Video, das ich vor langer Zeit mal gesehen habe. Dort hat jemand diesen Effekt mit schwarzen Silhouetten erzeugt. An dieser Stelle bin ich mutig und versuche es direkt mit einem Farbbild, allerdings einem einfachen. Hier ist eine Spirale:

Eine rot-weiße Spirale
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