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Stichwort: User eXperience

Komplexität und Benutzbarkeit 2012

2012-05-10, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Komplexität und Benutzbarkeit 2012

Es gab eine Zeit, in der Software noch nicht viel konnte und schnell zu überblicken war. Was ist heute anders und was ist gleich geblieben? Software soll mehr leisten und zugleich einfacher zu benutzen sein – ist das ein unauflösbarer Widerspruch? Gibt es eine "neue Einfachheit", oder führt der Weg in den Komplexitäts-Dschungel?

Von der UNIX-Philosophie über die Heimcomputer-Revolution und das Web 2.0 bis hin zu aktuellen Smartphone-Apps wurde die zeitliche Entwicklung der Schnittstellenkomplexität von Software betrachtet. Insbesondere wurde der Begriff der "Einfachheit" kritisch hinterfragt. Auf Basis dieser Beobachtungen und unter Bezugnahme auf theoretisches Wissen aus Interaktions- sowie auch Game Design wurden aktuelle Beispiele und Modelle dargestellt, die den konstruktiven Umgang mit funktionaler Komplexität ermöglichen sollen.

Dieser Vortrag wurde im Rahmen des MCI-Oberseminars gehalten.

Interaktionsdesign-Erklärungen für die Nachwelt

2011-12-29 00:57:13

Im Sommersemester 2011 habe ich als studentische Hilfskraft die Veranstaltung Interaktionsdesign bei Prof. Oberquelle mitbetreut. In diesem Rahmen habe ich im (geschlossenen) CommSy-Raum der Veranstaltung einige Fragen schriftlich beantwortet, die den Veranstaltungsteilnehmern bei der Prüfungsvorbereitung aufkamen. Es wäre schade wenn diese Texte einfach verlorengehen, deshalb habe ich sie hier geringfügig aufpoliert und zusammenhängend wiedergegeben. Ob die Inhalte im nächsten Durchgang der Veranstaltung überhaupt noch relevant sind, das ist natürlich noch nicht in Stein gemeißelt. Trotzdem viel Vergnügen damit!

Tangible Media

Ich habe eben noch mal die MIA-Folien durchgeschaut und leider tatsächlich keinen Definitionsansatz dort gefunden. Auf S. 17 und 18 von MIA11-4.pdf gibt es Beispiele. Die Grundidee wird vermutlich durch Beispiele schon einigermaßen gut klar.

Interaktionsdesign-Projekt: Neverball

2011-08-16, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Interaktionsdesign-Projekt: Neverball

Im Modul "Interaktionsdesign" am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg haben sich Studierende aus den Studiengängen Mensch-Computer-Interaktion, Informatik und Wirtschaftsinformatik im Sommersemester 2011 konstruktiv mit dem Spiel Neverball befasst. Dieses Video ist eine Präsentation der Ergebnisse.

Universität Hamburg, Fachbereich Informatik

Musik: Kevin MacLeod, CC-BY 3.0 "Wallpaper", "Cipher", "Slow Burn" (in dieser Reihenfolge)

Moderne Visionäre der MCI

2011-07-13, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Moderne Visionäre der MCI

Dies ist der letzte von drei Kurzvorträgen für die Vorlesung Interaktionsdesign.

In diesem Vortrag habe ich drei Personen vorgestellt, die ich im weiteren Sinne als Visionäre im Bereich der MCI betrachte. Diese drei Personen entstammen verschiedenen Teilgebieten und haben stark heterogene Hintergründe. Ich habe auf Lebenslauf-Fakten beinahe komplett verzichtet und die Darstellung stattdessen anhand von Zitaten der Personen vorgenommen.

Layers of Mastery

2011-07-06, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Layers of Mastery

Dies ist der zweite von drei Kurzvorträgen für die Vorlesung Interaktionsdesign.

In diesem Vortrag habe ich das Layers of Mastery-Modell von Daniel Cook vorgestellt, angefangen mit einem Gedankenexperiment dazu, was wohl passiert wäre, wenn es vor einer Million Jahren bereits Produktdesigner gegeben hätte. Ich habe dann die Sinnhaftigkeit von Nutzertests als Indikator für die zumutbare Komplexität von Software in Frage gestellt und habe darauf aufmerksam gemacht, dass viel erfolgreiche Software (etwa Microsoft Excl oder Adobe Photoshop) nicht ausschließlich für neue Benutzer entwickeln, sondern auch in hohem Maße die komplexe Funktionalität bereitstellen, die von Experten benötigt wird. Schließlich habe ich die Layers of Mastery als Erklärung für dieses Phänomen vorgestellt. Beendet habe ich den Vortrag mit einer Perspektive darauf, dass nicht Einsteigerfreundlichkeit ein Werkzeug zu Großem befähigt, sondern Flexibilität und Nützlichkeit.

Gamification

2011-06-29, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Gamification

Dieser Vortrag wurde als der erste von drei kurzen ergänzenden Vorträgen in der Vorlesung Interaktionsdesign gehalten.

Ich habe einen Einblick und Denkanstoß in das Thema "Gamification" gegeben und erläutert, wieso man auf die Idee kommt, spielerische Elemente in Anwendungssoftware einzubringen. Die Diskussion mit den Teilnehmern über mögliche Einsatzzwecke und weitere Beispiele rundete das Ganze ab.

Dealing with Complexity in UI Design

2011-03-11 16:45:04

Auf OSNews ist heute ein von mir verfasster Artikel zum Thema Komplexität grafischer Schnittstellen online gegangen (englisch):

Over the past few decades, the software that enables us to be productive with our computers has become increasingly sophisticated and complex. Today's UI designers are faced with the challenge of devising graphical user interfaces that are easy to grasp and use, yet still provide access to a wide range of features. Here are some ideas about the nature of GUI complexity, followed by a couple of thoughts on simplicity that might just surprise you.

Es freut mich sehr, dass der Artikel bereits jetzt eine interessante Diskussion ausgelöst hat. Ich bin offen für Vorschläge, womit genau sich weitere Artikel dieser Art befassen sollen. Wer möchte, kann das drüben im OSNews-Kommentarbereich mitentscheiden.

Christoffer/ephracis hat dazu bereits eine lesenswerte Antwort veröffentlicht, die ich hiermit weiterempfehle.

Ansätze zur Vereinigung von Komplexität und Benutzbarkeit in Anwendungssoftware

2011-02-07, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Ansätze zur Vereinigung von Komplexität und Benutzbarkeit in Anwendungssoftware

Zusammenfassung: Moderne Anwendungssoftware hat mit steigenden Anforderungen sowohl an Funktionalität als auch an Benutzbarkeit zu kämpfen. In dieser Arbeit wird untersucht, wie Softwarefunktionalität und die Komplexität grafischer Schnittstellen miteinander zusammenhängen. Weiterhin werden einige Ansätze dargestellt, wie selbst für komplexe Anwendungssoftware eine benutzergerechte Schnittstelle entwickelt werden kann.

Diese Arbeit ist im Begleitseminar zum Modul Interaktive Systeme entstanden. Das Thema war mein eigener Vorschlag.

Komplexität und Benutzbarkeit von Anwendungssoftware

2011-01-15, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Komplexität und Benutzbarkeit von Anwendungssoftware

In diesem Seminarvortrag im Vertiefungsmodul "Interaktive Systeme" habe ich dargestellt, wie Anwendungssoftware sich im Bezug auf Komplexität entwickeln. Verschiedene Ansätze für Softwareentwickler und UI-Designer, mit steigender Komplexität umzugehen und Software trotzdem benutzbar zu gestalten, wurden vorgestellt.

Rethinking the Progress Bar

2009-05-06, Department Informatik, Universität Hamburg

Rethinking the Progress Bar

Dieser 5-Minute-Talk wurde von mir in der Vorlesung "Mensch-Computer-Interaktion", veranstaltet durch Professor Oberquelle, gehalten.

Es ging um die Forschungsergebnisse von Chris Harrison (Carnegie Mellon University, Pittsburgh, Pennsylvania) in Bezug auf die Wahrnehmung von Fortschrittsanzeigen. Harrison hatte untersucht, wie relative Geschwindigkeitsveränderungen bei Fortschrittsanzeigen sich auf die wahrgenommene Gesamtdauer auswirken, wenn diese in Wirklichkeit konstant bleibt.

Für UI-Designer und Programmierer ergeben sich daraus einige interessante Schlussfolgerungen für den Umgang mit Fortschrittsanzeigen.

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