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Vorträge

Erste Schritte mit LaTeX

2009-11-19, Department Informatik, Universität Hamburg

Erste Schritte mit LaTeX

Diesen Vortrag habe ich im KunterBuntenSeminar gehalten, einem freien Seminar der Studierenden der Informatik an der Universität Hamburg.

Der Vortrag war eine LaTeX-Einführung für Neueinsteiger ins Thema ohne Vorwissen. Entsprechend habe ich als erstes den grundlegenden Aufbau eines LaTeX-Dokuments erklärt, wie Befehle angegeben und Packages eingebunden werden. Den Hauptteil stellte dann eine Einführung in die wichtigsten Packages (Koma-Skript, Beamer etc.) dar, auf deren ausführliche Dokumentation ich immer wieder verwiesen habe. Ebenfalls habe ich eine Reihe von Tipps und Tricks gegeben, die hoffentlich dazu beitragen, den Umgang mit LaTeX angenehmer zu gestalten.

Zum Abschluss habe ich dem Publikum die Möglichkeit gegeben, in ein paar von mir mitgebrachten Beispieldokumenten zu stöbern: in einem einfachen Brief, einer Seminararbeit und dem Original-Foliensatz für diese Präsentation.

ZuuL - Entwicklung eines Adventures

2009-11-16, Department Informatik, Universität Hamburg

ZuuL - Entwicklung eines Adventures

Dieser Vortrag wurde im Rahmen der Uni-Tage 2009 der Universität Hamburg zwei mal in leicht unterschiedlicher Besetzung gehalten: Am ersten Tag hat Patrick Schmolke das erste Drittel, Christopher Schewe das zweite Drittel und ich das letzte Drittel gehalten; am zweiten Tag hat Oliver Bestmann den Teil von Patrick übernommen.

Wir haben den Schülern, die das Department Informatik im Rahmen dieser Veranstaltung besucht haben, dargestellt, was wir im Softwareentwicklungspraktikum getan hatten. Dazu haben wir direkt das Ergebnis, das von uns entwickelte Spiel ZuuL, erklärt und vorgeführt.

Danach haben wir über Softwareentwicklung im Team gesprochen und wie die Techniken des Extreme Programming uns dabei geholfen haben, die Probleme zu bewältigen. Zuletzt haben wir die Grundprobleme des Game Design umrissen und einige Möglichkeiten genannt, im Rahmen der Informatik oder auf anderen Wegen Game Design zu lernen.

Einführung in Subversion

2009-08-28, Department Informatik, Universität Hamburg

Einführung in Subversion

Dieser 20-minütige Vortrag wurde von mir im Praktikum Softwareentwicklung gehalten, in dem mein Team von Eugen Reiswich und André Stannek (als studentische Hilfskraft) betreut wurde.

Anhand der humorvollen fiktiven Geschichte eines Projektes, das aufgrund des Fehlens von Versionsmanagements fehlschlägt, habe ich den Seminarteilnehmern versucht zu vermitteln, welche Probleme Versionsverwaltungssoftware wie Subversion zu lösen versucht. Den Hauptteil des Vortrags stellte dann die Erläuterung dar, wie man Subversion benutzt und was die wichtigsten Richtlinien dabei sind. Die technische Funktionsweise wurde dabei weitgehend außen vor gelassen.

Der Vortrag war mit 20 Minuten zwar recht kurz, dies war jedoch genau so geplant, da wir nur wenige Wochen Entwicklungszeit hatten und diese möglichst effizient nutzen wollten. Ungeachtet dessen war das Feedback sehr positiv. Insbesondere wurde gelobt, dass ich mich auf das "Warum sollte ich es benutzen" und das "Wie benutze ich es" beschränkt habe, statt viel Zeit mit dem "Wie funktioniert es" zu verbringen.

Project Natal

2009-06-24, Department Informatik, Universität Hamburg

Project Natal

Dies war ein 5-Minute-Talk in der Veranstaltung "Mensch-Computer-Interaktion", die durch Professor Oberquelle veranstaltet wurde.

Es wurde ein Überblick über die damals verfügbaren Informationen zu Microsofts Natal-Projekt gegeben. Da der Vortrag kurze Zeit nach der ersten Ankündigung stattfand, waren das nicht allzu viele. Ich habe kurz dargestellt, wie die 3D-Wahrnehmung der Kameras funktioniert und was für Möglichkeiten sich damit auftun. Die Hälfte der 5 Minuten Vortragszeit hat der offizielle Natal-Trailer von Micorosoft eingenommen.

Polyglots

2009-06-24, Department Informatik, Universität Hamburg

Polyglots

Dieser Kurzvortrag wurde im Rahmen des Lightning-Talk-Abends im KunterBuntenSeminar der Fachschaft Informatik gehalten.

Das Konzept der polyglotten Programmierung wurde anhand eines einigermaßen überschaubaren Beispiels erläutert, einem C/PHP/bash-Polyglot, das auf eine Folie passt. Ich habe verschiedene typische Techniken der polyglotten Programmierung direkt am Beispiel hervorgehoben und kurz erklärt.

Im Anschluss habe ich noch zwei eher furchteinflößende Beispiele für Polyglots mit höheren Sprachanzahlen gegeben, die dann aber nicht mehr detailliert erläutert wurden.

Dieser Vortrag sollte eher amüsieren als informieren und kam mit dieser Intention gut an. Übrigens: Der Foliensatz (50 Folien) hielt den Tagesrekord für die höchste Anzahl erfolgreich erledigter Folien in 5 Minuten.

Freie Software für Anfänger

2009-06-16, VMP5, Universität Hamburg

Freie Software für Anfänger

Dieser Vortrag wurde im Namen der Fachschaft Informatik durch einige Freiwillige (Alexander Beifuß, Kai Hildebrandt, Tim Krämer und mich) für die Bildungsstreik-Woche 2009 vorbereitet und durchgeführt, in der das reguläre Uni-Programm durch selbstorganisierte Vorträge und Workshops erweitert wurde.

Im Vortrag erläuterten wir die Grundidee von freier Software und warum diese relevant ist. Danach spielten wir mit dem Publikum ein Spiel, in dem geraten werden sollte, welche der angezeigten Projekte frei sind.

Entwurfsmuster Zustand

2009-06-09, Department Informatik, Universität Hamburg

Entwurfsmuster Zustand

Dieser Vortrag wurde von Janina Nemec und mir im Seminar "Konzepte Objektorientierter Programmiersprachen", veranstaltet von Axel Schmolitzky und Christian Späh, gehalten. Es handelte sich nicht um einen Vortrag im traditionellen Sinne, sondern um ein zweistündiges Teachlet.

Wir vermittelten den Seminarteilnehmern das Entwurfsmuster "Zustand", indem wir ihnen (in bewährter Teachlet-Tradition) eine überschaubare Entwurfsaufgabe stellten, die zustandsbezogenes Verhalten enthielt. Nach einigen Minuten Entwurfsdiskussion gaben wir noch einige Informationen zum Zustandsmuster und setzten schließlich eine Lösung gemeinsam mit dem Plenum live am Beamer um.

Unsere Zeit haben wir zwar geringfügig überzogen, aber die Immersion ist so gut gelungen, dass das die Durchführung kaum spürbar gestört hat.

Rethinking the Progress Bar

2009-05-06, Department Informatik, Universität Hamburg

Rethinking the Progress Bar

Dieser 5-Minute-Talk wurde von mir in der Vorlesung "Mensch-Computer-Interaktion", veranstaltet durch Professor Oberquelle, gehalten.

Es ging um die Forschungsergebnisse von Chris Harrison (Carnegie Mellon University, Pittsburgh, Pennsylvania) in Bezug auf die Wahrnehmung von Fortschrittsanzeigen. Harrison hatte untersucht, wie relative Geschwindigkeitsveränderungen bei Fortschrittsanzeigen sich auf die wahrgenommene Gesamtdauer auswirken, wenn diese in Wirklichkeit konstant bleibt.

Für UI-Designer und Programmierer ergeben sich daraus einige interessante Schlussfolgerungen für den Umgang mit Fortschrittsanzeigen.

Windows, Linux, MacOS... und dann?

2009-04-29, Department Informatik, Universität Hamburg

Windows, Linux, MacOS... und dann?

Dieser Vortrag wurde im KunterBuntenSeminar der Fachschaft Informatik an der Universität Hamburg gehalten.

Das Konzept war, sich nicht in Details zu verlieren, sondern einen groben und vergleichsweise oberflächlichen Überblick über möglichst viele alternative Betriebssysteme zu geben. Von bekannteren Systemen wie der BSD-Familie bis zu kaum verbreiteten Projekten wie MenuetOS war alles dabei.

Nach dem Vortragsteil habe ich dem Plenum die Möglichkeit gegeben, in VirtualBox mit den Systemen zu experimentieren. Abgesehen von vereinzelten Schwierigkeiten beim Boot hat das gut funktioniert und die Leute noch lange gefesselt: Gegen 21 Uhr hat man die letzten Interessierten und mich leider rausgeworfen...

RFID - Potenziale und Gefahren

2008-11-24, Department Informatik, Universität Hamburg

RFID - Potenziale und Gefahren

In diesem Vortrag habe ich einen Überblick über den aktuellen Stand der RFID-Technologie gegeben, welche es erlaubt, aus der Entfernung und ohne Sichtkontakt geringe Datenmengen zu übertragen.

In dem Vortrag lag der Schwerpunkt nicht auf den technischen Aspekten (trotzdem habe ich eine kurze Einführung in die Funktionsweise gegeben, um allen Anwesenden eine Vorstellung der Möglichkeiten zu geben) sondern auf den möglichen sozialen Auswirkungen - schließlich fand dieser Vortrag im Rahmen des Proseminars "Informatik und Gesellschaft" bei Professor Valk statt. Es ging deshalb hauptsächlich um Aspekte der Privatsphäre und des Datenschutzes, aber auch um Jobchancen für InformatikerInnen.

Der Vortrag beinhaltete eine Live-Demonstration eines RFID-Kartenlesers, der auf geringe Distanz diverse RFID-Tags lesen konnte, selbst wenn sie in einem Portemonnaie steckten.

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